zu meiner Person

1967 wurde ich in Dresden geboren. Ich bin Entwicklungsingenieur. Die Fotografie betreibe ich als eine meiner Freizeitbeschäftigungen.

Meine Botschaft ist eigentlich klein. Ich versuche das, was ich gesehen habe, auch für Andere erlebbar zu machen. Es geht mir dabei nicht darum, zu zeigen, was man sieht, sondern was ich gesehen habe.

      -   man sieht nicht immer, was man spürt   -

Dieses Erkenntnis hat jeder, der sich seine Fotografien ansieht und sie mit seiner Erinnerung an die Szene vergleicht. Das, was jeder für sich sieht, ist der Blick auf die Szene aus der Persönlichkeit heraus, aus der Summe der Erfahrungen, der Eindrücke und Stimmungen des Tages. Dieser persönliche Blick wird von dem beeinflusst, was die Szene umgibt (der gewählte Ausschnitt ist zumeist exemplarisch), von wem man begleitet wird und von der aktuellen persönlichen Situation.

Ich erlaube mir, mit vorsichtigen Maßnahmen, meine Bilder so zu gestalten, dass es den Betrachtern gelingen kann, meinen persönlichen Blick nachzuempfinden. Als Gestaltungsmittel halte ich alle historisch gewachsenen und alle aktuell verfügbaren Möglichkeiten der anlogen und digitalen Fotografie für legitim. Ich stelle jedoch den prinzipiell authentischen Charakter des Mediums Fotografie nicht in Frage, das heißt, ich zeige keine Montagen. Das was man sieht, war auch zum Zeitpunkt der Aufnahme dort.


wie ich zum Fotografieren kam und wie ich das Fotografieren sehe

1977 kauften mir meine Eltern eine Certo SL. Diese machte quadratische Aufnahmen, war nur bei Sonnenschein einsetzbar und glücklicherweise schnell defekt.

Meine Mutter besaß seit vielen Jahren eine Exa IIa (Kleinbildspieglreflex), die ihr zu meinem Glück viel zu schwer war. Somit konnte ich 1980 endlich voll einsteigen, zwei Jahre später mit einer eigenen Dunkelkammerausrüstung im Bad der Wohnung meiner Eltern.

In den Jahren 1988 bis 1995 hatte ich zu studieren und andere wichtige Dinge zu erledigen. 1995 kaufte ich mir eine Mittelformatkamera und eine moderne Kleinbildkamera. Bis 2008 habe ich hybrid gearbeitet, das heißt, analog fotografiert und nach dem Scan der Negative am Computer weiter gearbeitet. Derzeit arbeite ich hautsächlich durchgängig digital.

Für mein nächstes Projekt habe ich kürzlich einen etwas größeren Fotoapparat gekauft .... 

Henrik Juhr, Februar 2011


Ausstellungen

01/2007: Zeitlos, Soziokulturelles Zentrum "Hafenstrasse", Meissen

05/2010: Andere Seite, GRÜNES Regionalbüro, Meissen

09/2010: Andere Seite, Soziokulturellen Zentrum "Hafenstrasse" e.V., Meissen